Imkerfreunde Geratal e.V.

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Bienenhaltung

Da das Bienensterben nicht abnimmt und sich die Welt der Bienen nach wie vor in einem fatalem Zustand befindet, sollte gerade der Neuimker genau über sein Handwerk Bescheid wissen und sich stets vor Augen halten, dass die Biene ein Lebewesen ist, das schützenswert ist. Sie benötigt unsere helfende Hand. Es sollte dem Jungimker, wie auch jedem erfahrenen Imker, eine Passion sein, die Bienen möglichst naturnah zu halten und für deren Vermehrung zu sorgen.

Mit erhobenem Finger weisen wir darauf hin, dass die unterschiedlichsten Umweltbelastungen es der Biene ohnehin schon nicht einfach machen.

Seit Millionen von Jahren sorgen die Bienen dafür, verschiedene Pflanzen zu erhalten, indem Sie Pollen von Pflanze zu Pflanze tragen und diese damit bestäuben. Wenn die Biene nicht wäre, würde es in unseren Landschaften ziemlich karg aussehen. So sind viele Wildpflanzen aber auch die Pflanzen der landwirtschaftlichen Betriebe auf den Bienenflug angewiesen. Leider kommen die Bienen ohne den Imker in unserer heutigen Landschaft nicht mehr aus. Als Imker darf man sich als Naturschützer betrachten, der einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung unserer Natur leistet.

Auf den folgenden Seiten möchten wir den jungen ImkerINNEN Anfängertipps mit auf dem Weg geben, um eine artgerechte Bienenhaltung gewährleisten zu können.

In erster Linie gilt es, die natürlichen Bedürfnisse der Bienen zu berücksichtigen. Ausreichend, vielfältige Nahrungsquellen, Fortpflanzung, Brutpflege, Evolution und unterstützende Maßnahmen zur Räubervermeidung stehen dabei im Vordergrund.

Es ist immer wieder empfehlenswert, durch das Anlegen von Bienenwiesen und die Pflanzung von pollen- und nektarreichen Bäumen, Stauden und Sträuchern für genügend Nahrungsquellen im Umfeld des Bienenstandes zu sorgen. Diese Maßnahmen unterstützen gleichzeitig die Brutpflege.

Eine Wesensart sollte jeder Imker mitbringen: Ruhe. Wer Angst vor Bienen hat, sollte nicht imkern. Denn jede Art von Unruhe oder schon ruckartige Bewegungen gehen auf die Bienen über und erregen sie unnötig. Sind die Bienen einmal erregt, schließen wir die Beute wieder und verlegen unsere Tätigkeiten auf einen anderen Tag. Erfahrungsgemäß sind die Bienen am Morgen bis zur Mittagssonne am ruhigsten, was uns dazu bewegt, die meisten Tätigkeiten am Volk in den Morgen- und Vormittagsstunden auszuführen.

Letzte Bearbeitung: 09.07.2019, 14:38
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